Ein Monat zwischen Konzertbühne, Budgetrealität und Geldstress
Der November hatte alles: Bühnenlicht, Konzertvibes, Nervenzehren und ein Budget, das ehrlicher war als mir teilweise lieb war. Zwischen Mädelsabend, Simply Red in der Festhalle und einem Abend im Kleinkunst-Theater hat das Leben laut „Hallo, hier bin ich“ gerufen und meine Finanzen gleich mit.
Geld & Emotionen – mein Aha-Moment
Ich bin im November wieder sehr bewusst an meine eigene Grenze geraten. Trotz aller Übung kam dieses leise, heimtückische „Was, wenn…?“ zurück. Was, wenn die Bewerbungen nichts bringen? Was, wenn das Konto gegen Ende des Monats zu laut knirscht? Was, wenn die Sicherheit nicht so sicher ist?
Und trotzdem: Genau diese Momente zeigen, warum Budgetarbeit kein Zahlenthema ist, sondern ein Nervensystemthema. Emotionen kommen zuerst, Struktur hilft danach beim Durchatmen.
Meine Zahlen im November
Mein Budget hat mir ein ziemlich ehrliches Spiegelbild gezeigt:
Haushalt: 394,97 €
Mobilität: 105,06 €
Kleingeld gespart: 44 €
Hobby & Freizeit: 128 € → 28 € über Budget.
Investments: 380 €
Gesamt gespart: 505,14 €
Sparquote: 19,8 %
Nicht eingeplant, aber passiert:
Gesundheit: 118,30 €
Kleidung: 97,96 €
Die Mischung aus „gut gelaufen“ und „uff, das war nicht geplant“ fühlt sich inzwischen erstaunlich normal an.



Mein jährliches Investment-Check-in
Ich hatte mein Jahresgespräch mit meiner Investmentorin Nicola.
Fazit:
– Investments laufen gut.
– Meine Kfz-Versicherung wird 2026 voraussichtlich 300 € günstiger.
Das bedeutet: 25 € monatlich mehr für meine Investments. Ganz ehrlich? Das fühlt sich richtig gut an.
Beruflich – ein Monat voller Nerven und Realität
Bewerbungen, Bewerbungen, Bewerbungen.
Ergebnis: ein Gespräch, das sich als kompletter Totalausfall entpuppt hat. Und ja…. das frustriert.
Nicht nur, weil mein Einkommensziel 2025 dadurch unerreicht bleibt, sondern auch, weil es emotional reinhaut. Ich bin da normalerweise anders gestrickt: ein paar Bewerbungen, drei Gespräche, nächster Job. Fertig. Diesmal: nichts davon.
Und dann das:
Am 28.11. endete mein Einsatz nach sechs Monaten völlig überraschend. Zwei Wochen hoffen und bangen. Vergebens.
Das sitzt.
Aber vielleicht sortiert das Leben hier gerade leise. Und wer weiß, wo zu es gut ist!
Behind the Scenes: Kurse, Technik und reichlich Frustmomentchen
Ich habe in zwei kleine Kurse investiert:
• Google My Business bei Linda von Leispreneur
• Double Your Blog bei Judith Peters (ja… Fangirl-Level steigt)
Beide Kurse sind großartig und bringen mich gleichzeitig technisch an meine Grenzen.
Google mag meine Mischung aus EFT, Beratung und Finanzen so gar nicht. Mein Profil zu verifizieren ist ein eigener Thriller.
Und das Setup der DYB-Tools ist… sagen wir: sportlich.
Aber ganz ehrlich: Wenn’s easy wäre, würde es jede machen.
Geld & Gefühle im Alltag
Ich bin im November mit meinem neuen Budgetplaner gestartet, nachdem ich seit August alles Mögliche ausprobiert hatte.
Fazit: Ich brauche’s handschriftlich, schwarz auf weiß, radierbar. Nur dann verstehe ich meine Zahlen wirklich.
Trotzdem tracke ich zusätzlich meine Ausgaben mit der App Bonsy. Bon hochladen, App sortiert, fertig. Für den Monatsrückblick eine echte Erleichterung.

Gedanke zum Geldstress
Die Mischung aus Bewerbungsflaute und Jobunsicherheit hat im November so viel Druck aufgebaut, dass mein Nervensystem irgendwann komplett in Alarm gestanden hat. Alten Stress, alte Muster – alles wieder da.
„Lisa“, meine interne EFT-Assistentin, war häufig im Einsatz. Kein Witz: Diese kleinen Klopfrunden haben mich mehrfach vor einem finanziellen Overthinking-Absturz bewahrt.
Falls dein Dezember dich gerade ähnlich überrollt – Ausgaben, Kassenzettel, Weihnachtskram – probier Lisa aus. Sie ist kostenfrei und immer verfügbar.
Klick einfach auf das Bild und schon wirst du zu „Lisa“ weitergeleitet
Die schönen Momente, weil der November nicht nur anstrengend war
Zwischen Stress, Zahlen und Bewerbungsfrust gab es auch richtig schöne Momente.
Das Konzert von Simply Red in der Festhalle war ein Highlight, das mich komplett abgeholt hat. Dieser Sound, die Stimme von Mick, die Atmosphäre. Dann ein Abend im Kleinkunst-Theater in Steinfurth, der mir wieder gezeigt hat, wie gut es tut, einfach zu lachen und in Geschichten einzutauchen.
Und als Sahnehäubchen: eine Thai-Massage, die meinen Körper einmal ordentlich durchgeknetet und mein Nervensystem für ein paar Stunden in den Wohlfühlmodus geschickt hat.
Diese kleinen Inseln im Monat sind Gold wert. Sie erinnern mich daran, dass Budgetarbeit nicht heißt, sich das Leben klein zu sparen, sondern bewusst zu genießen.






Ausblick Dezember
Im Dezember mache ich weiter mit meinen Kursen, reflektiere mein Geldjahr und formuliere meine Ziele für 2026.
Weniger Drama, mehr Klarheit. Hoffentlich.
Wenn du das Gefühl hast, dass dein Budget für 2026 eine neue Struktur braucht – oder du endlich richtig starten willst:
Der Budget-Neustart ist für dich da.


Liebe Angela,
was für ein ehrlicher Rückblick.
Und wie mutig, dass Du ungeschminkt Deine Zahlen mit uns teilst.
Ich mag es, wie Du handschriftlich Deine Ausgaben notierst. Ich glaub, das möchte ich auch. *herzchenaugen*
Und dann entdecke ich durch Zufall eine Empfehlung zu meinem Kurs. Vielen lieben Dank. Da hüpft mein Herz.
Deine Linda
Lieben Dank für deinen Kommentar Linda,
und schön, dass dir der Beitrag gefallen hat. Es war wirklich ein mutiger Schritt meine Zahlen zu teilen, mein Herz klopfte schon arg beim drücken von „veröffentlichen“.
Vorausgegangen ist aber ein Überlegen und Druchdenken von mehreren Wochen…
Lass gerne hören, wie du mit deinem Ausgaben-Tracking zurecht kommst.
Deine Kurs habe ich von Herzen empfohlen. Von daher: gern geschehen 🙂
VG Angela
Liebe Angela,
mein Lieblingssatz: Genau diese Momente zeigen, warum Budgetarbeit kein Zahlenthema ist, sondern ein Nervensystemthema.
Ja, das Nervensystem funkt uns an allen möglichen Stellen dazwischen.
Viele Grüße
Sabrina
Herzlichen Dank für deinen Kommentar, liebe Sabrina.