2025 war kein Jahr, das sich leicht erzählen lässt.
Kein Jahr mit klarer Linie oder einem großen, glänzenden Ergebnis am Ende. Eher eines, das mich immer wieder gefragt hat, wie viel Unsicherheit ich aushalte und wie gut ich eigentlich für mich sorgen kann, wenn die äußeren Rahmenbedingungen wackeln.
Es war ein Jahr mit vielen Wechseln, mit Entscheidungen, die nicht freiwillig waren, und mit Momenten, in denen ich mehr im Reagieren als im Gestalten war. Ein Jahr, in dem das Thema Sicherheit eine größere Rolle gespielt hat, als mir lieb war – beruflich und emotional.
Gleichzeitig war 2025 aber auch ein Jahr, in dem ich mir selbst näher gekommen bin. Nicht durch große Erkenntnisse, sondern durch viele kleine. Durch das wiederholte Hinsehen. Durch das Aushalten von Fragen, auf die es noch keine Antworten gab. Und durch die Erfahrung, dass Stabilität nicht immer von außen kommt, sondern manchmal aus Strukturen entsteht, die man sich selbst schafft.
Mein Jahresrückblick ist deshalb kein klassischer Rückblick auf Zahlen, Ziele oder Erfolge. Er ist eher ein Innehalten. Ein Sortieren. Und ein ehrlicher Blick darauf, was dieses Jahr mit mir gemacht hat – und was davon ich mitnehmen möchte.
Hinweis zu diesem Jahresrückblick
Dieser Rückblick ist kein Erfolgsbericht und keine Anleitung.
Er ist ein persönliches Innehalten nach einem Jahr voller Umbrüche, Unsicherheiten und Erkenntnisse.
Wenn du gerade selbst zwischen Fragen, Entscheidungen oder Neuausrichtung stehst, findest du dich hier vielleicht wieder.
Wenn nicht, ist das auch in Ordnung.
Meine Themen und Highlights in 2025
Job, Job und wieder Job
3 Wechsel innerhalb von 6 Monaten. Innerhalb der ANÜ (Arbeitnehemerüberlassung) nicht zwingend ungewöhnlich. Für mich allerdings ziemlich anstrengend. Denn mit jedem Wechsel schwebt das Damoklesschwert über mir und er Gedanke “ wie wird der Anschlussjob? Findet sich was Neues? Was Passenden?“
3 Wechsel bedeuten auch: drei Mal Einstellen auf neue Gegebenheiten. Drei Mal ein neues Team, neue Abläufe, neue Aufgabe. Immer wieder Einfinden in einen neuen/anderen Rhythmus. Ich halte mich für ziemlich flexibel, letztlich war es aber doch anstrengender als ich dachte.
Der letzte Einsatz endet überraschend am 28.11. Mein Vertrag wurde aus wirtschaftlichen Gründen nicht verlängert. Trotz aller Bemühungen fand sich kein Anschluss-Engagement, so dass ich am 08.12. meine Auflösungsvereinbarung unterschrieb. Was bedeutet: Ab 16.01.26 bin ich, nach heutigem Stand, arbeitslos.
Natürlich hat sich das eine Weile zuvor schon abgezeichnet. Und mein Innerstes drängte mich bereits im September mich nach neuen Job-Optionen umzusehen. Meine Vorahnung sollte Recht behalten. Ich habe viele Bewerbungen geschrieben…Trotzdem habe ich es nicht geschafft etwas Passendes zu finden.
Das ganze Bewerbungs-Brimborium macht es auch nicht wirklich besser. Bewerbungen mit KI? Cool! Bloß, Machen das alle anderen auch wodurch die Menge der Bewerbungen steigt und die Chancen damit sinken. Maximal uncool!
Nun stehe ich vor der Frage: Was will ich eigentlich? Und wer bin ich ohne Job? Beide Fragen kann ich noch nicht zufriedenstellend beantworten. Dabei wären sie so wichtig für meine nächsten Schritte. Aber gut. Das Gras wächst nun mal nicht schneller, weil ich daran ziehe.
Andererseits weiß ich aus Erfahrung: Irgendetwas ergibt sich immer. Geduld heißt das Zauberwort (ok, but: keine meiner Kernkompetenzen). Also Atmen. Klopfen. Atmen……Was mich direkt zum nächsten Punkt bringt.
Geld-Gefühl & EFT
Durch das ganze Job-Wirrwar, und die damit verbundenen Unsicherheiten, Zukunfts- und Existenzängste habe ich dieses Jahr soviel geklopft wie schon lange nicht mehr. Was immer mit rein gespielt hat: mein Budget.
Sowie die Sicherheit und Ruhe, die mir meine Budgets geben. Aus vielen Umbrüchen in den letzten 13 Jahren weiß ich sehr genau wie ich mein Notfall-Budget erstelle und auf die neuen Gegebenheiten umstelle. Zumindest das wirft mich nicht mehr aus der Bahn.
Aus diesem Wissen ist im Laufe des Jahres Geld-Gefühl entstanden. Es verbindet die beiden Dinge die mich die letzten Jahre begleitet haben und die mir die meiste Freude schenkten.
Wie sollte es anders sein, als dass auch hier der ein oder andere Struggle auf mich wartete.
Da ist einerseits die Sichtbarkeit. Die ist nun mal nötig, um mein Angebot in die Welt zu tragen und die Frauen zu erreichen, die ich unterstützen kann. Im modernen Online-Business gehört es irgendwie dazu. Nur: ob ich mit Instagram, Facebook & Co. jemals Freunde werde? Ich vermag es nicht zu sagen.
Andererseits möchte ich auch Grundlagen vermitteln. Zeigen wie einfach und angenehm es ist mit dem Klopfen unangenehme Gefühle und Stress rund ums Geld loszuwerden. Damit ist Sichtbarkeit unumgänglich. Es heißt: ich muss mich zeigen. Irgendwie und irgendwo.
Daher habe ich im Sommer begonnen zu bloggen. Und mich damit einer meiner größten Ängste gestellt: der „Bloßstellung“ die durch meine Schreibfehler – ausgelöst durch die LRS – einher geht. Denn alles Buchstabendreher, Typos, Interpunktionsfehler die mir nicht durch die Rechtschreibprüfung angezeigt werden, sehe ich nicht. Klar, ist es mit KI einfacher geworden, dennoch rutscht mir einiges durch.
Nach den ersten Gehversuchen mit Geld-Gefühl habe ich mit Launch des Jahresrückblick- Edition 2025/2026 auch meine Farben geändert und fühle mich damit wesentlich wohler. Auf meinem Insta-Account findest du momentan auch noch das alte Branding.
Schöne Momente – Urlaub
2025 war für mich das Jahr der Reisen.
Gestartet bin ich im März mit einem Wochenende in Hamburg, begleitet von meiner Familie. Wir besuchten das Miniaturwunderland wo wir eine fantastische Führung hinter die Kulissen hatten. Außerdem habe ich das erste Mal in meinem Leben Labskaus gegessen. Schmeckte besser als es aussah – trotzdem wird´s wohl eher nicht eines meiner Lieblingsessen.
Über den 1. Mai war ich dann mit meinen Mädels in Dublin, wo wir sensationell gutes Wetter erwischten. Wir genossen Fish ´n Chips und Guinness im Freien. Tranken Cocktails in einer Kirche und erkundeten die Dubliner Cafés und das Nachtleben. Es war herrlich!
Es folgte im August ein Urlaub auf Samos. Auch wenn wir heftigen Nordwind hatten (der Meltemi bläst in der Ägäis im Sommer schon mal kräftig) und die Wellen damit zwar spektakulär aber zum Schwimmen eher ungemütlich waren, hatten wir maximal erholsame Ferien. So schnell entspannt habe ich mich wirklich selten.
Danke 2025 für diese wunderbaren Erlebnisse!





Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Besonders dankbar bin ich für all die neuen Menschen, die durch die Jobwechsel in mein Leben kamen und in deren Teams ich jeweils herzlich aufgenommen wurde.
Auch die Erlebnisse mit den Menschen, die mir am liebsten sind, erfüllen mich mit Dankbarkeit.
In Anbetracht der vielen Krisen auf der Welt und obwohl mich die „alten weißen Männer“ an manchen Tagen echt auf die Palme bringen, mich ohnmächtig fühlen lassen und der rebellische Teil in mir laut schreien mag, fühle ich Dankbarkeit für das Dach über meinem Kopf, das fließende warme Wasser aus dem Wasserhahn, das Essen in meinem Kühlschrank und die Möglichkeiten, die mir offenstehen. Es ist keine Selbstverständlichkeit und – wie wir gerade erfahren – ein zerbrechliches Gut.
Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
- Stolz bin ich vor allem darauf, dass ich mich nicht von dem Job-Gewusel habe unter kriegen lassen.
- Ich bin auch stolz darauf, mit Geld-Gefühl meinem inneren Wunsch gefolgt zu sein und den Schritt gewagt zu haben
2025 habe ich über mich gelernt,
- dass ich weitaus mehr zu leisten im Stande bin, als ich bisher dachte
- dass hinter der größten Angst auch positive Überraschungen warten können
- dass nicht immer alles schnell gehen muss und ich auch langsam und leise sein darf
- dass ich noch mutiger für mich, meine Bedürfnisse und Wünsche einstehen darf
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Besonders dankbar bin ich für all die neuen Menschen, die durch die Jobwechsel in mein Leben kamen und in den Teams ich jeweils herzlich aufgenommen wurde.
Auch die Erlebnisse mit den Menschen die mir am liebsten sind erfüllen mich mit Dankbarkeit.
In Anbetracht der vielen Krisen auf der Welt und obwohl mich die „alten weißen Männer“ an manchen Tagen echt auf die Palme bringen, mich ohnmächtig fühlen lassen und der rebellische Teil in mir laut schreien mag, fühle ich Dankbarkeit für das Dach über meinem Kopf, das fließende warme Wasser aus dem Wasserhahn, das Essen in meinem Kühlschrank und i die Möglichkeiten die mir offen stehen. Es ist keine Selbstverständlichkeit und wie wir gerade erfahren ein zerbrechliches Gut.
Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2025?
Die Antwort hierauf fällt mir tatsächlich schwer. Denn am liebsten würde ich das ganze Job-Gedöns hinter mir lassen. Nur: was will ich stattdessen? Vollzeit Selbstständigkeit? Momentan kann ich mir das aus den unterschiedlichsten Gründen nicht vorstellen. Der wichtigste Grund ist wohl: mein Sicherheitsgefühl.
Zurücklassen möchte ich auf alle Fälle meine Angst nicht gut genug zu sein.
Mein Geld-Gefühl für 2025
Ich gestehe: Meinen eigenen Geldgefühl-Jahresrückblick habe ich tatsächlich noch nicht gemacht.

Hast du Lust einen anderen, sanften Blick auf dein Jahr 2025 zu werfen?
Dann lade dir den Geldgefühl-Jahresrückblick herunter
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) machen
So wie es aussieht, werde ich zurück in die Anstellung gehen. Ich möchte allerdings keine ANÜ mehr, sondern eine Festanstellung, bei der meine Kenntnisse aus fast 40 Berufsjahren gewürdigt werden. Damit ich das erreiche, suche ich mir meinen neuen Arbeitgeber sehr bewusst aus, statt aus Angst die erstbeste Stelle anzunehmen. Das wird sicher eine Herausforderung. Zumindest dann, wenn die Angst doch wieder kickt.
Ich möchte 2026 besser für mich sorgen. Was bedeutet, dass ich mir selbst mehr Priorität einräumen werde. Das umfasst alle Bereiche meines Lebens: Sport/Bewegung, Gesundheit, Ernährung und Beziehung.
Außerdem hat sich in den letzten Tagen herausgestellt, dass ich herausfinden möchte, was mich wirklich glücklich macht.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Ich möchte dich dabei unterstützen deinen Weg mit Geld zu finden. Vor allem möchte ich, dass du dich mit deinem Geld wohl fühlst. Denn oft ist es mit einem „ich erstell“ irgendwie ein Budget, wird schon passen…“ nicht getan. Daher biete ich aktuell drei unterschiedliche Unterstützungen an:
Der Budget-Kompass – Hier geht es um deine Beziehung zu Geld. Es geht um Strukturen die dich tragen und um deine Verhaltensmuster beim Sparen oder Ausgeben deines Geldes und darum was DU brauchst um dich mit deinem Geld wohl und sicher zu fühlen. Mehr dazu…->
Die Geldgefühl-Session – Hier stehen deine Emotionen rund um deine aktuelle finanzielle Situation im Mittelpunkt. Mit meiner Begleitung „erklopfst“ du dir die Ruhe im Kopf um dein individuelles Budget zu erstellen. Am Ende fühlst du dich rundum gut aufgestellt und wieder sicher mit deinen Finanzen Mehr dazu…->
Dein Budget-Neustart – Hier dreht sich alles um dein individuelles Budget. Vom ersten Überblick, über sinnvolle Kategorien, Spartöpfe und Notgroschen, wir schauen uns alles an und erarbeiten dein individuelles Budget. Mehr dazu.. ->
Meine 7 Ziele für 2026
- Mein erstes Ziel ist, einen neuen, passenden Job zu finden. Bis dahin möchte ich mich ausgiebig um Geld-Gefühl kümmern. Was mich direkt zu meinem nächsten Ziel führt…
- Ich möchte im Laufe des Jahres mehrere digitale Angebote kreieren. Einerseits, um dich mit Geld-Gefühl auch während meiner Anstellung bestmöglich unterstützen zu können. Andererseits, möchte ich auch Frauen ermöglichen, Ruhe mit ihrem Geld zu finden, für die eine 1:1 Begleitung finanziell gerade nicht möglich ist.
- Ich möchte herausfinden, was mich wirklich glücklich macht.
- Außerdem möchte ich mir Routinen erschaffen, die es mir ermöglichen, mich zur Priorität zu machen.
- Mein Motto für 2026 heißt daher: Wachstum in allen Bereichen.
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Hallo Angela, ich bin von deiner Ehrlichkeit beeindruckt und wünsche dir viel Glück bei der Jobwahl und viel Erfolg mit deinem Business. EFT finde ich seit langem interessant, hab mir auch schon einen Kurs gekauft, aber noch nicht damit begonnen. Mal schauen, ob 2026 dafür die richtige Zeit ist. Alles Gute!
Vielen Dank für deine Wünsche Ingrid und viel Freude mit dem EFT-Kurs. Ich schätze, du wirst begeistert sein 🫶🏼.
LG Angela